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Heuschnupfen

Was ist eigentlich Heuschnupfen?!

Allergie auf Pollen

Verstopfte und «fliessende» Nase, tränende Augen … kennen Sie das? Jeder, der schon einen Schnupfen gehabt hat (und das haben wir alle), kennt diese unangenehmen Symptome. Doch nach einigen Tagen sind wir ihn wieder los, den Schnupfen. Anders ist es beim Heuschnupfen (pollenbedingte allergische Rhinitis). Hier handelt es sich um eine allergische Reaktion des Körpers auf verschiedene Pollen. Der Heuschnupfen tritt saisonal auf, also meist ab Beginn der Frühlings- bis in die Herbstmonate (je nach Pollenart). Man nimmt an, dass die Neigung zu einer Pollenallergie angeboren ist, die Allergieneigung wird vererbt. Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter.

Heuschnupfen

Pollen als Auslöser der Allergie

Interessanterweise sind in Ländern der Dritten Welt allergische Erkrankungen fast unbekannt. Die Hygiene-These besagt, dass die „arbeitslosen“ Abwehrkörper sich neue Feinde schaffen, zum Beispiel eingeatmete Pollen. Kinder in unseren Breitengraden, die auf dem Land aufwachsen und häufigen Kontakt mit Tieren und Blüten haben, leiden ebenfalls seltener unter Allergien. Beim Heuschnupfen wirken die Pollen als Allergene (allergieauslösende Fremdsubstanz) und lösen eine immunologische Reaktion aus. Bei entsprechend empfindlichen Personen führt der erste Kontakt mit einem Allergen zur Entwicklung von natürlichen Abwehrstoffen, sogenannten Antikörpern.

Heuschnupfen

Histamin

Der Organismus stuft die ja eigentlich harmlosen Substanzen als gefährlich ein und bildet im Laufe von mehreren Jahren immer mehr Antikörper. Irgendwann kommt es dann zur ersten allergischen Reaktion. Bei Kontakt mit dem Allergen, reagiert der Körper, als müsse er Krankheitserreger bekämpfen. Es verbinden sich Antikörper und Allergen und veranlassen bestimmte Körperzellen, Botenstoffe auszuschütten, die die allergische Reaktion im Körper weitervermitteln. Ein solcher Botenstoff ist z.B. das Histamin, es kommt überall in unserem Körper vor. Histamin erweitert die kleinen Blutgefässe, wobei es zu einer Rötung kommt. Auch tritt Flüssigkeit aus den Blutgefässen ins Gewebe aus, dabei entsteht eine Schwellung. Zusätzlich wird die Tätigkeit der Drüsen angeregt.

Eingeschränkte Lebensqualität

Diese entzündliche Reaktion läuft beim Heuschnupfen z.B. in der Nase ab, was zu den oben erwähnten unangenehmen Symptomen führt. Die Nase läuft (wässriges Sekret) und ist verstopft, da die Schleimhaut anschwillt. Der Heuschnupfengeplagte leidet auch unter Niesattacken, sowie Juckreiz. Auch die Augen sind oft mitbetroffen; sie tränen, sind gerötet, jucken und brennen oder sind lichtempfindlich (Bindehautentzündung des Auges). Zusätzlich gibt es noch viele andere Beschwerden wie z.B. Juckreiz in den Ohren und im Mundraum, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, sowie Reizbarkeit. Es ist leicht zu erahnen, dass Heuschnupfen einen Menschen stark in seiner Lebensqualität beeinträchtigen kann, ganz speziell bei einer starken Ausprägung!

Heuschnupfen

Was tun gegen Heuschnupfen?

Meidung der allergieauslösenden Stoffe

Die Meidung der allergieauslösenden Stoffe, also der Pollen, ist die sicherste Massnahme, um sich vor der allergischen Reaktion des Körpers zu schützen und wird deshalb auch immer empfohlen. Doch wer möchte sich schon den ganzen Sommer hinter verschlossenen Fenstern verbarrikadieren? Es empfiehlt sich, nach dem Aufenthalt im Freien die Kleider zu wechseln und die Haare zu waschen. Freizeitliche Betätigungen im Freien sollten zudem nach Möglichkeit auf die Zeit nach einem kräftigen Regenschauer gelegt werden. Doch auch diese Massnahmen scheinen für Naturliebhaber kaum umsetzbar zu sein und gehen wiederum mit einer grossen Einbusse an Lebensqualität einher!

Was gibt es für Therapien im Kampf gegen Heuschnupfen?

Eine ursächliche Therapie bei Pollenallergie ist nicht leicht. Zum Beispiel eignet sich hier die Hyposensibilisierung, die einer Impfung gleicht. Die Heuschnupfengeplagten bekommen in bestimmten Abständen und in steigender Dosis das Allergen injiziert. Die Hyposensibilisierung kann anstatt als Injektion auch in Form von Tabletten oder Tropfen, die täglich einzunehmen sind, durchgeführt werden. Eine Hyposensibilisierung zieht sich meist über Jahre hinweg. Ansonsten werden bei Heuschnupfen Medikamente verordnet, die die Symptome lindern. Z.B. abschwellende Nasentropfen und geeignete Augentropfen. Stärkere Symptome werden mit sogenannten Antihistaminika behandelt. Diese schwächen die Wirkung des Gewebehormons Histamin ab, indem sie die H1- oder H2-Rezeptoren für Histamin blockieren. So ist die Bindestelle der Rezeptoren besetzt und das körpereigene Histamin kann nicht andocken. Die unangenehmen typischen Heuschnupfen-Symptome wie Niesen, Schnupfen und Tränen werden vermindert. Auf Antihistaminika reagieren jedoch viele Menschen mit Müdigkeit, vielleicht mit den neusten Präparaten nicht mehr so ausgeprägt.

Ernährung

Wer bei der Ernährung auf Nahrungsmittel achtet, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem unterstützen, kann damit erreichen, dass die Heuschnupfensymptome abnehmen. Eine Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst und Beeren aus biologischem Anbau trägt dazu bei. Hier können z.B. die auch in der Schweiz gut gedeihenden Aronia-Beeren empfohlen werden, sie haben die Aufmerksamkeit der Komplementärmedizin erweckt wegen ihres hohen Gehaltes an sogenannten Polyphenolen, wie z.B. Flavanoide, Proanthocyane, Carotinoide, aber auch Vitamin C usw.

Aronia, gesunde Beere

Eine gesunde Ernährung und die Bedeutung von Vitalstoffen

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, die eine Versorgung mit allen für die körperliche Gesundheit wichtigen Vitalstoffen bietet, kann das Immunsystem unterstützen und dementsprechend der Pollenallergie entgegenwirken. Da eine solche Ernährung in der heutigen Zeit jedoch manchmal kaum mehr möglich ist, können in gewissen Fällen gezielt ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel Hilfe bieten.

Heuschnupfen, Wiese

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